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  Australien, November und Dezember 2007 Minimize

Reisebericht:

  • Zuerst reisten wir von Zürich nach Kuala Lumpur, von da nach Sydney und von da wiederum nach Brisbane. Dummerweise verlor Richi „irgendwo zwischen Kuala Lumpur und Sydney“ sein Handy. Naja, wenigstens hat Gisela ihres noch dabei, sodass wir trotzdem Kontakt zur Heimat halten können
  • Nachdem wir unseren Camper in Brisbane in Empfang nahmen, fuhren wir als erstes etwas nördlicher, nach Boreen Point. Da begutachteten wir erst mal unseren Camper und lernten auch das Linksfahren (eigentlich fuhr immer Richi; das Fahren selbst bereitet keine grosse Schwierigkeiten, aber weshalb muss auch der blöde Schaltknüppel links und nicht rechts sein *autsch )
  • Von Boreen Pt. reisten wir dann weiter zum Monduran Dam.
  • Anschliessend machten wir Halt in Emerald, wo wir ein nettes australisches Pärchen kennen lernten.
  • Der nächste Tag war vor allem für Richi interessant, da wir da nach Longreach fuhren. Longreach ist die Gründungsstätte von Qantas wo auch ein Museum zu Ehren dieser sehr beliebten Airline eingerichtet wurde. In 2002 wurde von Qantas eine B747-200 dem Museum gespendet und dort eingeflogen. Diesen Sommer fanden die Verantwortlichen des Museums in England dann die erste an Qantas gelieferte 707, restaurierten sie und überflogen sie ebenfalls nach Australien. Neben diesem Museum bot Longreach auch eine Portion Outback, da dieses Dorf auch als „Tor zum Outback“ genannt wird. Auf dem Camping-Platz haben wir dann unsere erste Bekanntschaft mit den süssen grauen Kängurus gemacht.
  • Von Longreach fuhren wir dann nach Charleville. Da wollten wir eigentlich das Bilbie-Center besuchen um die putzigen kleinen Beuteltiere zu beobachten. Da das Center leider geschlossen war, besuchten wir dann das Cosmos Center, welches auch sehr interessant war. Übrigens: Da es fast den ganzen November im Outback geregnet hat, war dieser sehr grün! Die Einwohner sind sehr dankbar für diesen Aussergewöhnlichen Regen, da so ihre Wasser-Speicher wieder gefüllt werden konnten.
  • Von Charleville fuhren wir dann weiter nach Roma. Ein sehr hübsches Städtchen, das grösste in Zentral-Queensland. Auf dem Camping-Platz angekommen trafen wir dann unerwarteterweise das Australier-Pärchen aus Emerald wieder. Auf diesem Camping-Platz machten wir Bekanntschaft mit einer sehr anhänglichen Katze, die uns an jenem Abend überall hinfolgte
  • Von Roma führte unsere Reise dann nach Toowoomba. Auf dem Weg besuchten wir noch das Museum der Australischen Army-Luftkräfte in Oakey. Toowoomba ist absolut wunderschön, da sie unserer Ansicht viele Menschen problemlos mit viel Natur in Verbindung bringen kann ohne dass eine der beiden Seiten darunter leidet. In Toowoomba besuchten wir neben verschiedenen Parkanlagen auch die Firma Aerotech, welche Flugzeug-Oldtimer restauriert und fliegt. Eigentlich werden die Maschinen allesamt nur von einer Person gewartet und von 3 Personen geflogen. Er kürzlich verkauften sie eine Seafury nach USA.
  • Dann sind wir von Toowoomba zum Lamington Park gefahren. Da sich dort das Wetter verschlechterte, entschlossen wir uns Richtung Küste nach Southport weiter zu reisen.
  • Nach unserem Aufenthalt in Southport ging die Reise dann weiter nach Lismore. Da besuchten wir ein kleines Koala-Rehabilitations-Zentrum, das von Freiwilligen und mit Spenden betrieben wird. Während unserem Besuch waren nur etwa 3-4 Koalas da. Am selben Abend durften wir dann noch weitere Tiere Australiens kennen lernen: Leguane, Feldhasen und sehr schöne Frösche
  • Von Lismore aus besuchten wir dann auch einige schöne Gebiete in den nahe liegenden Parks und Wäldern.
  • Nach Lismore fuhren wir weiter nach Coffs Harbour von wo aus wir am gleichen Tag noch den Dorigo National Park besuchten. Dieser Ausflug war wunderschön, da man ein paar herrliche Wasserfälle im Park bestaunen konnte. Am Abend desselben Tages schrieben wir uns dann noch für eine „Dolphin watching“-Tour am nächsten Tag ein um mal auch noch ein paar der netten Delfine zusehen. Diese konnten wir dann nach etwas Geduld auch sehr nahe vom Boot aus sehen.
  • Von Coffs Harbour ging es dann weiter nach Forster. Unterwegs besuchten wir auch noch eine Koala-Aufzucht. Neben den Koalas (welche absolut nette Kerle sind und einfach süss aussehen) konnte man auch noch weitere Tiere bestaunen und z.T. auch streicheln. So tummelten sich auf einer grossen eingezäunten Wiese Kängurus und Wallabys die sich sogar berühren liessen. Auch das sind absolut süsse Tiere
  • Von Forster aus fuhren wir dann weiter nach Singleton. Der Weg führte uns an den verträumten Seen des Myall Lakes Parks vorbei.
  • Von Singelton aus nahmen wir dann den Putty-Highway unter die Räder. Ziel: Katoomba in den Blue Mountains. Wie sich leider herausstellen sollte war das Wetter in den Blue Mountains nicht gut. Es war 13-15°C kalt und regnete. Scheinbar hatte sich eine Wolke in den Kopf gesetzt genau an den schönen Punkten in Katoomba zum liegen zu kommen, sodass die Sichtweite teils nicht mehr als 50m betrug.
  • Da wir unter diesen Bedingungen (welche scheinbar noch ein paar Tage anhalten sollten) die wunderschönen Ausblicke der Gegend nicht betrachten konnten, machten wir uns bereits einen Tag früher als geplant auf den Weg nach Bathurst. Unterwegs besuchten wir dann auch noch die atemberaubenden Jenola Caves. Hierbei handelt es sich um ein beeindruckendes Tropfsteinhölen-System (das älteste bis anhin gefundene der Erde). Der Weg zu und von dieser Sehenswürdigkeit war allerdings nicht ganz ohne. So geriet der Camper aufgrund der nassen und auch schmutzigen Fahrbahn in einigen sehr engen Kurven (der volle Einschlag war notwendig) leicht ins Rutschen.
  • Von Bathurst aus fuhren wir weiter über Orange nach Cowra. Unterwegs besuchten wir neben ein paar schönen Aussichtspunkten auch den japanischen Garten in Cowra. Am Abend desselben Tages durften wir dann noch Bekanntschaft mit ein paar süssen Opossums schliessen.
  • Von Cowra aus fuhren wir weiter nach Temora. Hier besuchten wir ein sehr interessantes Flugzeugmuseum, dessen Exponate alle noch in flugfähigem Zustand sind.
  • Nach Temora machten wir uns auf den Weg unsere Freunde Wendy und Stewart Wilson in Bungendore zu besuchen. Hier durften wir dann drei Tage verweilen.
  • Am ersten Tag nach unserer Ankunft fuhr Wendy mit uns zu HARS, welche insgesamt 23 Flugzeuge betreibt. Unter anderem durften wir dort die Super Connie bestaunen, bei welcher es sich um das Schwesterflugzeug unserer „Breitling Super Constellation“ handelt. Ein paar Infos für die Connie-Freunde: die Connie wird etwa 60-70 Stunden im Jahr geflogen; sie ist mit ca. 30 Sitzen ausgestattet für Helfer/Mitglieder, welche mit der Connie zu Events fliegen dürfen; sie verfügt über eine wunderschöne Galley, Stauräume sowie Headracks. Das Flugzeug befindet sich in einem ausserordentlich guten Zustand (seit den 13 Jahren seit sie betrieben wird, musste noch kein Motorenwechsel vorgenommen werden). Nächstes Jahr wird die inzwischen 14 jährige Bemalung komplett entfernt und neu aufgebracht (man sieht der Lackierung das Alter kaum an). Viele Ersatzteile, welche die HARS zur Connie hat, sind fabrikneu (sie decken sich regelmässig in California mit neuen Teilen ein).
    Neben der Connie waren natürlich auch andere Flugzeuge in den Hangars, welche Richi (zum Leidwesen von Wendy und Gisela) alle auch von innen besichtigen durfte .
    Während dem Besuch der HARS durften wir auch mit dem absolut netten Geoff „Timmsy“ Timms Bekanntschaft schliessen.
  • Am zweiten sowie dritten Tag bei Wilsons erkundeten wir zusammen mit Wendy die Hauptstadt von Australien, Canberra. Dabei besichtigten wir das War Memorial, das Parlaments-Gebäude, sowie den botanischen Garten.
  • Nachdem wir unsere Freunde schweren Herzens verlassen mussten, fuhren wir dann für die letzten drei Tage nach Sydney. Hier besuchten wir unter anderem den Zoo und das grosse Unterwasser-Aquarium. Zudem erkundeten wir die Stadt zu Fuss. An einem Abend waren wir dann auch noch mit Timmsy zum Abendessen verabredet. Nachdem Abendessen zeigte er uns dann auch noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten Sydneys (z.B. den ersten internationalen Flughafen Australiens).
  • Mit dem Camper sind wir insgesamt 5425km gefahren
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